Montag, 23. September 2019

Geschafft - der Weg zum Notfallsanitäter

Durch Höhen und Tiefen sind wir gegangen, haben uns lieben und hassen gelernt und neue Freunde gefunden - Der Weg zum Notfallsanitäter - ein kurzer Rückblick.

Im Oktober 2016 ging die Reise los.
Der erste Schultag, ja der ganze erste Schulblock verging wie im Flug.
Man lernte neue Leute kennen, neue Dozenten und eine neue Art der Unterrichtsform - ladies and gentlemen, I proudly present "Die Gruppenarbeit".
Manchmal war es eine Herausforderung dem Unterricht zu folgen und nicht abzuschweifen, oder sogar währenddessen mal kurz einzunicken. Und glaubt mir, es gibt genug Beweisfotos, die zeige, dass nicht nur ich das so empfunden habe :-D
Dennoch haben die Dozenten hervorragende Arbeit geleistet und uns ihr Wissen vermittelt.

Im ersten RTW Block, in dem es dann auch das erste Mal in den harten Rettungsdienstalltag ging, wurde ich von der gesamten Wachmannschaft Thalkirchen bereits von Anfang an als Kollege sehr herzlich aufgenommen. Während den 3 Jahren war die gesamte Wache samt meiner Praxisanleiterin eine sehr große Stütze und half mir bei nahezu jedem Anliegen weiter.
Ich hatte Glück und konnte beinahe meine gesamte Lehrzeit auf dieser tollen Wache verbringen. Hin und wieder fuhr ich aber auch an anderen Standorten und lernte somit eine Vielzahl an Kollegen und Einsatzgebieten kennen.

Aber nicht nur die Ausbildung in der Schule oder am Rettungswagen waren ein prägender Teil der vergangenen Jahre. Ich hatte auch die Möglichkeit in verschiedene Abteilungen der Klinikversorgung rein zu schnuppern. In insgesamt 720 Stunden, verteilt auf Notaufnahme, Pflegestation, Psychiatrie, sowie Intensivstation und OP/Anästhesie durfte ich neue Fähigkeiten und Abläufe erlernen.

Die Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Stationspersonal, waren es jetzt Pfleger/-innen oder Ärzte/-innen, fand ich hervorragend und konnte somit viel selbst am Patienten arbeiten, sowie viel für die tägliche Praxis auf der Straße mitnehmen.
Shout out an dieser Stelle für den besten Anästhesiedrachen in ganz München - dein Philip-Pascal ist jetzt Nitfallsanitäter! :-D :-D

Ja, es hat sich einiges getan während der letzten 3 Jahre.
Sei es nun fachlich/beruflich, als auch privat.
Ich durfte wahnsinnig tolle Menschen kennen lernen in meiner Klasse, sowie in der Firma und ich bin stolz darauf einige von ihnen einen Freund nennen zu dürfen.
Soviel Streit und Hass es auch 3 Jahre lang, mal mehr mal weniger in unserer Klasse gab, hatten wir doch allesamt von Anfang an nur ein gemeinsames Ziel, das wir jetzt auch endlich erreicht haben.
Der ganze Stress, Schweiß und die Tränen haben sich gelohnt - wir sind Notfallsanitäter.


Einen ganz besonderen Dank an dieser Stelle an meine Familie, die Wache Thalkirchen und meine Freunde, die mich seit Beginn voll und ganz auf diesem Weg unterstützt haben und vermutlich manchmal mehr als ich selbst an den positiven Ausgang des Examens geglaubt haben.
Danke vor allem für die letzten Wochen und Tagen während des ganzen Prüfungsstresses - ich weiß, ich war manchmal anstrengend, aber ich bin mir sicher vom einen oder anderen kommt die Retourkutsche dafür noch früh genug :-)

Also dann meine Lieben, ich mache jetzt erst einmal etwas Urlaub von der Arbeit und von München, bevor es im Oktober dann so richtig los geht mit dem Ernst des Lebens.
Zum Schluss gibts für euch unten noch ein paar Impressionen der Ausbildung :-)

Bis dann, euer Patrick

Aller Anfang ist schwer

Examensvorbereitung

Fahrsicherheitstraining mit dem RTW

Österreichische Einsatzleitung :-D

Übung macht den Meister:






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen